Archiv für die Kategorie ‘Krankheiten & Krankheitsbilder’

Dienstag, 16. März 2010

De Fuß – Alles über Spreizfuß, Senkfuß und Knickfuß

Fuß De Fuß   Alles über Spreizfuß, Senkfuß und Knickfuß

Der Fuß

Der Fuß ist der unterste Teil des Beines und weist eine “5-Finger”-Anatomie auf.

Als Anpassung an den aufrechten Gang weist er eine hohe anatomische und funktionale Komplexität auf.
Er besteht aus Zehen, Ballen, Mittelfuß (Sohle) und Ferse.
Seine filigrane Struktur (28 Einzelknochen, 19 Muskeln, 107 Sehnen) ist besonders anfällig für Schäden durch falsche Belastung oder Überbelastung.
Es kann zu Verschiebungen von Knochen, Veränderungen der Band- und Muskelstrukturen kommen, die nachfolgend kurz erläutert werden.

Funktionen des Fußes

  • Auftritt abfedern
  • Gleichgewicht halten
  • dynamische Fortbewegung
  • ausgleichen von Bodenunebenheiten
  • ermöglichen eines stabilen Standes
  • Durchführung komplexer Bewegungsabläufe (Springen, Treppensteigen, schnelle Richtungsänderungen)

Der Knickfuß

Ist eine krankhafte Fehlstellung der Ferse mit einhergehender Absenkung des inneren Fußrandes und Anhebung des äußeren Fußrandes. Bei dieser Fehlstellung kommt es durch dauerhafte Fehl- oder Überlastung des Sprunggelenkes zu einem abknicken der Ferse nach außen. (weiterlesen…)

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Freitag, 05. Februar 2010

Die Behandlung eines Lymphödems

Die komplexe physikalische Entstauungstherapie besteht aus zwei Phasen. In der 1. Phase wird das bestmögliche Ergebnis in Bezug auf die Schwellung erzielt. In Phase 2 soll das Ergebnis gehalten erhalten werden und die gegebenfalls vorhandene Fibrose und Sklerose noch mehr verbessert.

Die zwei Phasen der komplexen physikalischen Entstauungstherapie:

  • Phase 1 der Entstauung
  • Phase 2 der Konservierung und Optimierung

Die KPE ist eine kombinierte Form der Behandlung und besteht in beiden Phasen aus vier Elementen: Hautpflege, Manuelle Lymphdrainage, Kompressionstherapie, Bewegungstherapie. Alle ihren Beitrag leistenden Elemente führen nur zusammen zum bestmöglichen Ergebnis.

Manuelle Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage führen darauf spezialisierte Therapeuten aus. Eine “normale” Massage kann damit kaum verglichen werden. Durch die manuelle Lymphdrainage kommt es zu einer Anregung der lymphgefäßwandeigenen Pulsation, was den Abfluss der Lymphe in den noch funkionierenden Lymphgefäßen erhöht.

Kompressionstherapie

Nachdem die manuelle Lymphdrainage den Lyphfluss erhöht hat, kann zurückgestaute Flüssigkeit in den Lymphkapillaren aufgenommen werden. Mit einer entsprechenden Kompressionstherapie kann dieser Prozess optimal unterstützt werden. Die Kompressionstherapie beeinflussst die Druckverhältnisse im Gewebe positiv. (weiterlesen…)

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Mittwoch, 03. Februar 2010

Das Lymphödem – Beeinträchtigungen des Lymphsystems

Aufbau und Funktion des Lymphgefäßsystems

Das Lymphgefäßsystem ist ein Transportsystem und besteht in unserem Körper zusätzlich zum Blutgefäßsystem mit seinen Arterien und Venen. Es verläuft dazu in unmittelbarer Nachbarschaft.

Das Blutgefäß kann man vereinfacht ausgedrückt mit einem weit verzweigten Röhrensystem vergleichen, dabei stellt das Herz die Pumpe dar.

Vom Herzen ausgehend, setzen sich die Artieren ab, sie sind in unserem Beispiel die großen, durchlässigen Röhren. Sobald diese in den Organen angekommen sind, verzweigen sie sich in viele, schmale Röhren mit porösen Wänden – auch Kapillaren genannt.

Lymphknoten sind bei uns überall im Körper zu finden und gehören zu einem kompletten Lymphgefäßsystem. Im Lymphgefäßsystem gibt es Leitungsgefäße, Kapillaren und in Abständen die erwähnten Lymphknoten. Allerdings bildet dieses System nur einen Halbkreislauf.

Es beginnt direkt in den Organen und nimmt dort die in Wasser gelösten Eiweiße zum Abtransport auf. Diese Gewebsflüssigkeit mit dem gelösten Eiweß bezeichnet man als Lymphflüssigkeit bzw. Lymphe. Im Gegensatz zu Blut ist diese Flüssigkeit farblos. (weiterlesen…)

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Montag, 07. Dezember 2009

Wärme wirkt wahre ‘Wunder’ – Schmerzfrei im Winter

Wärmedecke HD 100, Beurer

Wärmedecke HD 100, Beurer

Jetzt im Winter fürchten viele Rheumapatienten sich vor Kälte und Feuchtigkeit. Niedrige Temperaturen können Schmerzen und Bewegungsfreiheit deutlich verschlechtern.

Solange allerdings keine akute Entzündung vorliegt, kann gezielte Wärme wahre “Wunder” bewirken. Heizdecken, Infrarotlampen oder einfach nur angenehme Wärmewäsche – seien Sie gut vorbereitet für die kalte Jahreszeit!

Neue Ergebnisse der Forschung signalisieren: Wärme wirkt nicht nur am Ort ihrer Anwendung. Wird zum Beispiel die Schulter mit Infrarotlicht bestrahlt, löst das einen Reiz bei den Wärmefühlern der Haut aus.

Die Sensoren melden den Vorgang an eine Schaltstelle im Rückenmark, und das Hirn gibt letzendlich die Anweisungen: Haut besser durchbluten, Drüsen aktivieren, Muskeln lockern und den Herzschlag steigern. (weiterlesen…)

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Freitag, 04. Dezember 2009

Rheuma – Wenn die Gelenke Schmerzen bereiten

rheuma stimmungsbild Rheuma   Wenn die Gelenke Schmerzen bereitenEs fängt alles ganz harmlos an. Mal knackt es hier, mal schmerzt der Nacken oder das Kreuz will nicht mehr so mitmachen. Irgendwann verschlimmern sich die Beschwerden und die Gelenke werden steif, der Arzt erklärt, “Sie haben Rheuma!”

Doch was bedeutet das eigentlich? Im Prinzip ist dieser Begriff wenig aussagekräftig, da es keine eigenständige Krankheit ist. In Wahrheit bezeichnet Rheuma nur den Oberbegriff für über 400 Krankheitsbilder.

Zwei starke Symptome sind meist bezeichnend: Schmerzen und Bewegungseinschränkungen! Mediziner sprechen vom “rheumatischen Formenkreis”, der in drei Hauptgruppen unterteilt wird

  1. Degenerative Erkrankungen, vor allen Dingen Arthrosen (5 Millionen Betroffene!)
  2. Entzündliche Gelenkerkrankungen, besonders die Arthritis
  3. Weichteilrheumatismus, schmerzende Muskeln und Sehnen im ganzen Körper

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