Parenterale Ernährungstherapie

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Man spricht von parenteraler Ernährung, wenn die Nahrung nicht wie gewohnt über den Mund und Magen aufgenommen wird, sondern direkt in die Blutbahn verabreicht wird.

Sie wird dann erforderlich, wenn ein Mensch nicht oder nicht ausreichend auf normalen Weg ernährt werden kann und auch Magensonden nicht möglich oder hilfreich sind. Das kann als Ergänzung oder als vollständiger Ersatz der normalen Ernährung erfolgen, für einen kurzen Zeitraum oder über Jahre.

Bei richtiger Zusammensetzung und Verabreichung gibt es keine zeitliche Grenze, wie lange ein Mensch über die Vene ernährt werden kann.

Die häufigsten Ursachen für parenterale Ernährung sind:

  • Unzureichende Ernährung
  • Mechanische Blockaden
  • Störungen der Nahrungsaufnahme im Darm (Malabsorption)
  • Neurogene Störungen

Die parenterale Ernährung (Infusionsbeutel) erfolgt dabei mit einem peripher- oder zentralvenösen Katheter direkt ins Blut. Es besteht die Möglichkeit, die Zufuhrgeschwindigkeit sehr genau über eine Pumpe zu steuern oder die Lösung fließt durch die Schwerkraft in die Vene ein. Doch auch während der Infusion ist man nicht ans Haus gebunden. Es gibt die Möglichkeit, den Infusionsbeutel und die Pumpe in einer Tasche oder einem Rucksack mitzunehmen.

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