Rheuma – Wenn die Gelenke Schmerzen bereiten

rheuma_stimmungsbildEs fängt alles ganz harmlos an. Mal knackt es hier, mal schmerzt der Nacken oder das Kreuz will nicht mehr so mitmachen. Irgendwann verschlimmern sich die Beschwerden und die Gelenke werden steif, der Arzt erklärt, „Sie haben Rheuma!“

Doch was bedeutet das eigentlich? Im Prinzip ist dieser Begriff wenig aussagekräftig, da es keine eigenständige Krankheit ist. In Wahrheit bezeichnet Rheuma nur den Oberbegriff für über 400 Krankheitsbilder.

Zwei starke Symptome sind meist bezeichnend: Schmerzen und Bewegungseinschränkungen! Mediziner sprechen vom „rheumatischen Formenkreis“, der in drei Hauptgruppen unterteilt wird

  1. Degenerative Erkrankungen, vor allen Dingen Arthrosen (5 Millionen Betroffene!)
  2. Entzündliche Gelenkerkrankungen, besonders die Arthritis
  3. Weichteilrheumatismus, schmerzende Muskeln und Sehnen im ganzen Körper

Je früher Sie mit der Therapie beginnen, desto größer sind die Chancen wieder ein normales, fast beschwerdefreies Leben zu führen. Dabei spielen Bewegungstherapien, Gymnastik und Massagen eine nicht unwesendliche Rolle. Jeder Patient benötigt einen individuellen Behandlungsplan!

Zusätzlich können auch klassische Medikamente helfen, wie Kortisonpräparate, Basistherapeutika oder sogenannte Biologika. Das sind künstliche Antikörper die „böse“ Botenstoffe im Blut abfangen, welche die schmerzhaften Entzündungen begünstigen.

Wichtig ist auch ein gut dosiertes Maß an Bewegung, das stärkt die Muskulatur und schützt die Gelenke. Wenn Sie vorab checken wollen ob Ihre Beschwerden auf Rheuma hindeuten, jetzt einige Anhaltspunkte im Überblick.

  • Steife Hand- und Fußgelenke, besonders am Morgen nach dem Aufstehen
  • Schwellungen und Schmerzen an einem Gelenk, meistens am Zeige- oder Mittelfinger
  • Schmerzen im Rücken, die sich insbesondere in der Nacht oder am Morgen zeigen
  • Kleine Knoten über Gelenken oder Hautgewebe

Wichtig: Genaue Diagnosen können nur Ärzte stellen!

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