Schlupfsack, Rollstuhlhandschuhe & Co.: Damit kommen Rollifahrer gut durch den Winter

Jos van Galen/freeimages.com

Für Rollstuhlfahrer ist der Winter in vielen Fällen nicht die angenehmste Jahreszeit. Es ist kalt, es ist glatt und manchmal kommt auch noch Nässe von oben. Nur gut, dass es praktische Hilfsmittel gibt, die den Alltag ein Stückchen leichter machen.

Rollstuhl-Schlupfsack

Ein Rollstuhl-Schlupfsack der großen Hersteller wie Orgaterm oder Bischoff & Bischoff ist ein Muss im Winter. Es gibt sie zum Beispiel mit Webpelz-Fütterung, wodurch auch bei den kühlesten Temperaturen noch eine kuschlige Wärme gewährleistet ist. Das Prinzip ist simpel: Sie schlüpfen einfach hinein und ziehen dann den Reißverschluss zu.

Bischoff & Bischoff

Die Außenhülle von Schlupfsäcken besteht oft aus wasser- und windabweisendem Material. Dadurch sind auch Fahrten bei Schnee oder moderatem Regen kein Problem.

Wickeldecke für Rollstühle

Ein Mittelding stellen Wickeldecken dar. Sie eignen sich zum Beispiel perfekt für die Übergangszeit zwischen Herbst und Winter. Innen sind sie gefüttert, außen mit wasserdichtem Material versehen, falls doch mal ein kurzer Schauer kommt.

Der Unterschied zum Schlupfsack ist, dass Wickeldecken nur etwa bis zur Taille gehen und nicht die Füße schützen. Sie werden unter den Po gelegt und dann bei Bedarf über die Beine geschlagen.

Orgaterm

Handschuhe für Rollstuhlfahrer

Wenn Beine und Oberkörper geschützt sind, ist schon der größte Schritt erledigt, um gut durch die Kälte zu kommen.

Doch sollten dabei die Hände nicht vergessen werden, die bei Rollifahrern naturgemäß eine große Rolle spielen, insbesondere bei Verwendern manueller Rollstühle. Hier kommen Handschuhe ins Spiel.

Chiba

Es gibt sie in verschiedenen Formen. Während es für den Sommer spezielle Handschuhe ohne Finger gibt, um nicht unnötig zu schwitzen, steht bei den winterlichen Ausführungen natürlich die Wärme im Vordergrund.

Sie haben die Qual der Wahl zwischen Handschuhen mit Schneestulpe, Windstoppern, wasserdichten Varianten und sogar welchen mit Touchfinger für die Bedienung von Smartphones (Chiba City Liner).

Was können Rollstuhlfahrer noch gegen die Kälte tun?

Für unterwegs sind Sie mit den oben genannten Tipps schon gut gerüstet. Mütze und wetterfeste Schuhe verstehen sich von selbst.

Aber auch zu Hause ist es manchmal frostig – dann ist es egal, ob man im Rollstuhl sitzt oder nicht.

Wie wäre es also mit einem Kirschkernkissen, das in der Mikrowelle erhitzt wird und die Wärme speichert? Oder mit einer Wärmedecke für romantische Abende auf der Couch? Und kaum etwas ist im Winter schlimmer als kalte Füße. Hier stellen kuschlige Fußwärmer-Socken mit Angora eine schnelle Lösung dar.

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