Tipps und Maßnahmen zur Sturzprävention

Definition:

Ein Sturz ist ein unvorhergesehenes und ungeplantes Ereignis, das den Betroffenen aus liegender, sitzender oder höherer Position Position mit Kopf, Rumpf oder Gliedmaßen auf den Boden oder einen Gegenstand aufschlagen lässt.

Hilfsmittel zur Sturzprävention

  • Hüftprotektoren
  • Gehhilfen von Stöcken bis Rollatoren
  • Eiskrallen für Gehstöcke
  • Stockhalter für Tisch und Stuhl
  • Schuh-Spikes für Schnee und Eis
  • Toilettensitzerhöhung
  • Badewannen-Einstiegshilfen
  • Duschsitze, Anti-Rutsch-Matten
  • Anziehhilfen
  • Stoppersocken

Risikofaktoren:

  • Altersbedingte Muskelschwäche
  • Abnehmbare Körperbalance
  • Neurologische Erkrankungen, die sich auf die Mobilität, wie zum Beispiel Morbus Parkinson, Multiple Sklerose oder Schlaganfall
  • Psyche, Demenz
  • Sehbeeinträchtigung
  • Medikamente
  • Kleidung
  • Glatte und/oder nasse Bodenoberflächen (Fußböden, Fließen, Treppen, etc.)
  • Unzureichende Beleuchtung
  • Stolperfallen
  • Selbst verklebte Kabel (Stromzufuhr)
  • Lose liegende Teppiche
  • Abgelegte Gegenstände

Tipps und Maßnahmen

Wohnraumanpassung

  • Erhebung der häuslichen Situation und Erkennen bzw. Beseitigen von Stolperfallen
  • Viele Städte und Gemeinden bieten „Wohnberatung“ für zu Hause an
  • ggf. Umbaumaßnahmen unter Bezuschussung der Pflegeversicherung

Interventionsmaßnahmen

  • Geh- sowie Kraft- und Balancetraining zur Stabilisierung der Mobilität und des Gleichgewichts
  • Pflegerische Maßnahmen
  • Anpassung der Umgebung
  • Kritische Psychopharmaka-Therapie
  • Gabe von Vitamin D und Kalzium
  • Ist die Sehhilfe noch ausreichend?
  • Ausreichender Flüssigkeitshaushalt?
  • Notrufsystem installieren
  • Erhebung und Dokumentation des Sturzrisikos und des Ereignisses selber

Sturz-Risikoskala

Sturzrisikoskala

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