Tracheo-Stomatherapie

Eine Tracheostomie ist die Eröffnung der Luftröhrenvorderwand im oberen Drittel zwecks Einführung einer Kanüle, über die der Betroffene atmen kann. Ebenfalls ist sie eine Öffnung der Luftröhrenvorderwand, bei der die Luftröhre aber mit der Haut vernäht wird. Durch die in der Luftröhre eingesetzte Kanüle (Tubus) atmet der Betroffene prinzipiell genauso wie ein gesunder Mensch. Lediglich die obere Passage ist unterbrochen. Um einen Tracheostoma-Zugang dauerhaft gesichert zu gewährleisten, kommen unterschiedliche Trachealkanülen zum Einsatz. Zusätzlich können Filter- und Befeuchtungssysteme die natürliche Funktion des Nasen-Rachenraumes teilweise ersetzen.

Die häufigsten Ursachen für eine Tracheostomie sind:

  • Bei Langzeitbeatmung, z.B. bei Menschen, die im Koma liegen
  • Bei einer akuten Verengung der oberen Luftwege, z.B. bei Schwellungen, Insektenstichen, Verletzungen von außen, o.ä.
  • Bei einer chronischen Verengung der oberen Luftwege, z.B. durch ein Krebsgeschwulst, sonstige Tumore oder Schwellungen

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