Umstellung von Interimsprothese auf Definitivprothese

Foto: Ortho Team

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Die Umstellung von der Interimsprothese zur Definitivprothese erfolgt, wenn sich die Stumpfverhältnisse stabilisiert haben.

Die Definitivprothese wird dann nach Ihren individuellen Bedürfnissen und dem erreichten Mobilitätsgrad in modularer Bauweise konfiguriert. Für Ihre neue Prothese wird jetzt ein definitiver Schaft hergestellt. Ebenso wird nun auch individuelle Kosmetik angefertigt, die bestmöglich Ihrem erhaltenen Bein in Form und Kontur nachempfunden ist.

Kostenübernahme

Alle Patienten haben einen Rechtsanspruch auf eine Prothesenversorgung, die dem aktuellen Stand der Technik entspricht (§2 Abs. 1 S. 3 SGBV). Für die Kosten Ihrer Prothese kommt je nach Grund der Amputation Ihre Krankenkasse oder der stattdessen zuständige Kostenträger auf. Als gesetzlich Versicherter müssen Sie sich lediglich an der prothetischen Versorgung oder den sonst benötigten Hilfs- und Heilmitteln mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Eigenanteil in Höhe von maximal 10,- Euro beteiligen, sofern Sie nicht von der Zuzahlung durch Ihre Krankenkasse befreit sind. Ihr Orthopädie-Techniker führt Ihnen ein Beratungsgespräch durch in dem festgelegt wird, welche Passteile für Sie geeignet sind. Aufgrund dieser Empfehlung stellt Ihnen Ihr behandelnder Arzt ein entsprechendes Rezept aus, das dem Sanitätshaus vorgelegt werden muss. Der Othopädie-Techniker erstellt dann einen Kostenvoranschlag und gibt ihn zur Genehmigung an den zuständigen Kostenträger. Nach erfolgter Genehmigung wird das Hilfsmittel erstellt.

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